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Erster und zweiter Villmergerkrieg
Bei beiden Villmergerkriegen
handelt es sich um Religionskriege.
1. Villmergerkrieg 1656
Die religiösen Spannungen zwischen katholischen und reformierten Orten
der Eidgenossenschaft, welche schon 1529 und 1531 zu den Kappeler Kriegen
geführt hatten, verschärften sich gegen die Mitte des 17. Jahrhunderts
erneut.
In aller Eile hatte die Zürcher Obrigkeit vor Kriegsausbruch das Grenzland
gegen Schwyz und Zug befestigen lassen.
Nach dem
schwyzerischen Ueberfall auf die Landvogtei Wädenswil wurde der
Grenzabschnitt gegen Schwyz und Zug stark ausgebaut.
2. Villmergerkrieg 1712
Von Zürich
und Bern gebilligte Aufstände der reformierten Toggenburger gegen den Fürstabt
von St. Galllen und Differenzen wegen des Strassenbaus über den Ricken führten
1712 erneut zum Religions- und Bruderkrieg in der Eidgenossenschaft.
Die Entscheidungsschlacht fand bei Villmergen statt. |